Unter dem Motto „Verwurzelt in Land und Tradition, unsere Stimmen erheben“ feiert Alaskas indigene Bevölkerung ihr 60-jähriges Bestehen. Der Kongress der Alaska Federation of Natives (AFN) findet vom 22. bis 24. Oktober 2026 im Dena’ina Center in Anchorage statt, begleitet mit Werken zahlreicher Künstler. 

Seit 1966 setzt sich die AFN für die Interessen der Ureinwohner Alaskas ein. Jährlich kommen Delegierte aus Gemeinden des gesamten Bundesstaates zusammen, um aktuelle Themen zu diskutieren. Damit ist die AFN die größte jährliche Versammlung von Ureinwohnern in den USA und hat die Geschichte Alaskas maßgeblich mitgeprägt.

Viele Vorträge, Veranstaltungen, Ausstellungen und Tanzaufführungen sind für Besucher kostenlos. Die „Alaska Native Customary Art Fair“ präsentiert an allen drei Tagen Werke von mehr als 170 indigenen Künstlern und Kunsthandwerkern. Beim Bankett. „Quyana Alaska“ kann man an zwei Abenden Eintauchen in die Welt der traditionellen Tänze und in die Musik (Tickets gibt es ab 1. Oktober online)

Knapp 20 Prozent der rund 700.000 Einwohner Alaskas stammen von den Ureinwohnern ab, den so genannten Natives. Sie beherrschten einst das riesige Land. Mit dem steten Wachstum und den damit einhergehenden Veränderungen liegt es den elf indigenen Bevölkerungsgruppen Alaskas mehr denn je am Herzen, ihr Kulturerbe zu bewahren, weiterzugeben und mit allen Einwohnern und Besuchern zu teilen. 

Zwei Museen in Alaskas Metropole Anchorage widmen sich ganzjährig dem Leben und der Kultur der Ureinwohner Alaskas:

Alaska Native Heritage Center
Seit seiner Eröffnung im Jahr 1999 vermittelt das Alaska Native Heritage Center in Anchorage eindrucksvoll die kulturelle Vielfalt der indigenen Völker Alaskas. Besucher erfahren mehr über traditionelle Handwerkskunst und Kunst, lernen unterschiedliche Wohnformen kennen und erleben Tänze, Rituale und Geschichten, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. In der Winterzeit bis Anfang Mai ist von Montag bis Freitag geöffnet, im Sommer ist täglich geöffnet mit Besuch der nachgebauten Wohnhäuser im Außenbereich. (alaskanative.net)

Anchorage Museum
Das Anchorage Museum ist das größte Museum Alaskas und widmet sich der Kunst, Geschichte, Kultur und Wissenschaft des Nordens. Mit mehr als 20 Sonderausstellungen pro Jahr und einer Sammlung von über 27.000 Objekten vermittelt es vielfältige Einblicke in Alaska, seine Menschen, seine Geschichte und seine besondere arktische Umwelt. Täglich geöffnet. (anchoragemuseum.org)

Weitere Infos:
Visit Anchorage. AK 99501-2212, Tel. 001-907-257-2363, www.anchorage.net. Direkt zum Event bei Visit Anchorage. 
Anreise: Ab Mai geht es z.B. mit Condor mehrmals die Woche direkt von Frankfurt nach Anchorage in knapp neun Stunden. Im Winter fliegt man via Seattle.
Einreise: Ein mind. 6 Monate gültiger Reisepass und zusätzlich muss vorher für die USA das ESTA-Visum beantragt werden.

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ZU ANCHORAGE
Alaska – eine fast unberührte Natur für Einsamkeit suchende, abenteuerlustige und aktive Menschen. Ein Land ist der größte US-Bundesstaat, etwa fünfmal so groß wie Deutschland mit jedoch nur rund 733.000 Einwohnern. Anchorage ist zwar nicht die Hauptstadt (das ist Juneau), aber sie ist mit knapp 300.000 Einwohnern die größte Stadt Alaskas und, wenn man so will, die einzige echte Metropole. Sie bietet städtisches Flair und ist Ausgangspunkt für zahlreiche kleine und große Abenteuer. Der internationale Flughafen und der größte Wasserflughafen der Welt liegen nebeneinander am Stadtrand. 


Lauingen/Anchorage, 30. September 2026


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Bild zum Download: Kultur der indigenen Bevölkerung im Alaska Native Heritage Center
Foto: Visit Anchorage / Ashley-Johnston

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